Nachhaltiges Risikomanagement im Unternehmen ist unverzichtbar!

Die Informationssicherheit im Unternehmen stärken.
Nachhaltiges Risikomanagement ist unverzichtbar!

Das Risikomanagement leistet einen wertvollen Beitrag dazu, sich als Unternehmen vor Angriffen, Gefahren und Bedrohungen zu schützen und Schäden zu vermeiden. Zudem ermöglicht es, alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und liefert den Nachweis für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung.
Auch wenn wir es alle nicht gern hören, Abhörskandale und Datenspionage verdeutlichen uns eindrücklich, dass es mehr Interesse an unseren Informationen gibt, als wir es im Allgemeinen für möglich halten. Dass besonders die Geschäftsgeheimnisse und Werte von technologisch führenden europäischen Unternehmen interessant für andere sind, liegt auf der Hand und wird permanent in zahlreichen Studien zur Cyberkriminalität dokumentiert.
Aber auch Datenpannen in Unternehmen oder Organisationen aufgrund mangelnder Kontrolle und lückenhafter Prozesse im IT-Management führen häufig zu hohen, ungeplanten Kosten und Imageverlusten. Doch was ist zu tun? Aufgeben, abwarten und hoffen, dass das eigene Unternehmen nicht betroffen sein wird, oder sinnvolle Schritte unternehmen, das Risikomanagement betreiben, um die Risiken zu minimieren? Die Antwort liegt klar auf der Hand.

Operatives Risikomanagement als Bestandteil erfolgreicher Unternehmensführung

Heute sind nahezu alle Geschäftsprozesse IT-gestützt und nahezu alle Informationen werden digital be- und verarbeitet. Deshalb leistet Risikomanagement im Bereich Informationssicherheit (IS) einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Gesamtrisikomanagement eines Unternehmens oder einer Organisation.

Risikomanagement in der Informationssicherheit dient

  • dem Schutz vor Gefahren und Bedrohungen,
  • der Vermeidung von Schäden und damit
  • der Minimierung von Risiken für die Organisation.

Neben der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben trägt die Umsetzung eines planvollen, auf die Unternehmensbedürfnisse abgestimmten Risikomanagements wesentlich zum Nachweis verantwortungsvoller Unternehmensführung und der Gewähr der Vertrauenswürdigkeit gegenüber Lieferanten, Kunden, Banken und Versicherungen bei. Wirksames und methodisches Risikomanagement ermöglicht die Verbindung von Geschäftsprozessen, Informationen und IT-Assets. Nur so wird transparent, welche Geschäftsprozesse und Informationen (einschließlich unterstützender Systeme) hochkritisch, kritisch und weniger kritisch sind.

Diese Kenntnis erlaubt ein differenziertes Vorgehen und bietet die Möglichkeit:

  • auch in einer komplexen IT-Landschaft nachhaltige Prozesse zu etablieren, die Gefahren vorausschauend identifizieren,
  • entsprechende Risikobegegnungsmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten,
  • Kosteneinsparpotenziale bei den Investitionen in technische Produkte, bei den Service-Level-Agreements und durch die Standardisierung von Prozessen zu identifizieren und
  • auf Basis von belegbaren Fakten zu entscheiden und bedarfsgerecht zu agieren.
Wirksames Risikomanagement

Wirksames Risikomanagement muss kontinuierlich betrieben werden, wie es die Plan-Do-Check-Act-Methodik beispielsweise im ISO-Standard 27005 vorsieht. Es sollte in der Lage sein, Geschäftsprozesse und Informationen mit den IT-Assets so zu verbinden, dass alle Geschäftsprozesse und Informationen entsprechend ihrer Kritikalität vollständig, wirtschaftlich und methodisch identifiziert und optimal bedarfsgerecht abgesichert werden können.

Risikomanagement ist zudem dann erfolgreich, wenn es

  • an den individuellen Erfordernissen des Unternehmens ausgerichtet ist,
  • alle branchenspezifischen Anforderungen abbilden kann,
  • den Compliance-Anforderungen entspricht und eine vollständige Analyse und Behandlung aller IS-Risiken erlaubt,
  • so konzipiert ist, dass es die beteiligten Fachabteilungen dazu motiviert, sich zu beteiligen, auch wenn diese nicht täglich mit der Thematik befasst sind,
  • die Verantwortlichen für das Risikomanagement so unterstützt, dass die Kapazitäten für die Kernaufgaben genutzt werden können,
  • keine Insellösung ist, sondern die Möglichkeit bietet, die erhobenen Daten über das gesamte Unternehmen bei Bedarf zu aggregieren und zu vergleichen,
  • sich soweit möglich in die vorhandene IT-Landschaft integriert, sodass Daten nicht doppelt erfasst werden müssen und über Schnittstellen an andere Systeme, beispielsweise das Gesamtrisikomanagement, übergeben werden können.
Auf professionelle und erprobte Lösungen vertrauen

Grundsätzlich kann operatives Risikomanagement mit Hilfe von Standard-Software wie beispielsweise Microsoft Excel betrieben werden.
Führt man sich jedoch die komplexen Geschäftsprozesse größerer Organisationen und die damit verbundenen hochintegrierten IT-Landschaften vor Augen, wird schnell deutlich, dass dies ein komplexes Unterfangen ist. Ohne tiefe Kenntnisse bezüglich der erforderlichen Methodik und Umsetzung bzw. der Erfordernisse an ein entsprechendes Datenmodell kommt man schnell vom Weg ab, stößt an technische Grenzen und/oder riskiert am Ende eine teure und nicht den Erwartungen entsprechende Eigenentwicklung.
Ein erfolgversprechender und wirtschaftlicher Weg ist es, auf professionelle und erprobte Risikomanagement-Lösungen zu vertrauen, die häufig auch den Mehrwert eines kompletten IS GRC (Governance, Risk & Compliance) Systems bieten und die Compliance-Anforderungen bereits integrieren.
Moderne, benutzerfreundliche Lösungen bringen nicht nur die gesamte Methodik und die Inhalte internationaler Standards (einschließlich bereits umgesetzter Fragenkataloge und Best-Practice- Maßnahmenvorschläge) mit. Systeme, die sich flexibel an die Anforderungen der Anwender anpassen lassen, unterstützen Verantwortliche darüber hinaus durch die Integration und automatische Verknüpfung aller zusammengehörenden Abläufe. Umfassende Berechtigungssysteme moderner Applikationen ermöglichen es auch großen Unternehmen, ihre Strukturen wirtschaftlich in einer Lösung abzubilden. Die Ergebnisse einzelner Organisationen können so verglichen und konsolidiert werden. Lösungsunterstützung im Risikomanagement ermöglicht es, nachhaltig
wirtschaftlich und kostengünstig zu arbeiten.
Eine gute Entscheidungshilfe bietet das Qualitätssiegel „IT Security made in Germany“, das vom „TeleTrusT Bundesverband IT-Sicherheit e. V.“ vergeben wird.
Lösungshersteller mit diesem Kennzeichen verpflichten sich in besonderem Maße dazu, bei der Herstellung ihrer Produkte strenge Maßstäbe in Bezug auf Sicherheitsanforderungen zu beachten.
 

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